Spree-Vision
für regionale Wirtschaftskreisläufe
 

 
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Aktionstisch vom 4.12.2012
 
Peter Merker begrüßte alle, diesmal an verändertem Ort. Es kamen 26 Interessierte zum 11. Aktionstisch am 04.12.12 in die Tanzschule Traumtänzer im Flughafen Tempelhof.

Berichte aus den Arbeitskreisen:

Detlef Arndt berichtete vom ersten Gemüseversorger, den er genauer unter die Lupe genommen hat: das „Teltower Rübchen“. Der Betrieb ist bio-zertifiziert nach Bioland (ein Zertifikat sehr nah an den Demeter-Richtlinien). Detlef legte die Preise des Anbieters vor, diese sind etwas günstigher als Brodowin und Märkische Ksite. Er erläuterte nochmals die Prämissen, die wir mit unserer Gemüseversorgung anstreben: Es geht uns in erster Linie um das Bewusstsein, dass wir unsere Lebensmittel aus dem Umland beziehen und so Beziehungen zu den Bauernhöfen entstehen. Dazu kümmern wir uns anfänglich um Logistik und Verteilung bis dieser Prozess eine Eigendynamik entwickelt, nicht um Kostenoptimierung zu Lasten des Produzenten. Detlef wird mit dem Abholen und Beliefern noch im Dezember beginnen. Bis zum Mittwoch eingehende Bestellungen werden freitags von ihm ausgeliefert. Anmeldung über die Umfrage auf der Homepage, danach erhälst Du die aktuelle Bestelldatei mit Sortiment und Preisen.
Detlef zeigte auf, wie das Angebot noch erweitert werden kann, z.B. durch Tees eines Händlers aus der Markthalle 9, durch vegetarische Brotaufstriche eines anderen Anbieters u.ä.

Jagor (Akzeptanzstellen) ergänzte Detlefs Bericht durch die Erwähnung der Vernetzungsmöglichkeit mit einem bereits als Akzeptanzstelle für Alternativwährung gelisteten Bauern und die Idee, das Teltower Rübchen als Engel-und Pam- Akzeptanzstelle zu werben.

Jagor und Ralf (Recht) arbeiten gemeinsam an einer Seminar- bzw. Infoveranstaltung zur rechtlichen, wirtschaftlichen und auch buchhalterischen Umgang mit Engel und PAM.

Gerhardt (Lebens- und Gesundheitsberatung) berichtete vom 5. Treffen im November, in dessen Rahmen die Nachteile und teilweise die Sinnlosigkeit des Impfens erörtert wurden. Im Dezember geht es um die irreführende Mehrzahl bei Krankheit, die Schulmedizin spricht von „Krankheiten“ und listet lange Übersichten von Bezeichnungen auf. (Kommt der einzelne aus seinem Gleichgewicht ist der Mensch krank, die Symptome äußern sich individuell anders.)
Das nächste Treffen findet wie immer am 3. Dienstag im Monat 18.30 Uhr im Café Harmonie in der Ruppiner Straße statt, also diesmal am 18.Dezember.

Die Gruppe Gesundheit und Bewusstsein - nun von Carmen und Heiko geleitet – ist jetzt an den Start gegangen und berichtete von ihrem ersten Treffen. Diese finden immer am 4. Dienstag im Monat ebenfalls im Café Harmonie statt. Wegen Weihnachtem fällt der Termin im Dezember aus.

Ralf M. (Recht) – berichtete von den weiterführenden Erkenntnissen der Diskussion und das Selbstverständnis der Spree-Vision - der aktuelle Stand ist im Forum nachzulesen.
Gemäß der Ergebnisse definiert sich die Spree-Vision derzeit als regionale Plattform für Menschen mit Interesse an alternativen Möglichkeiten zu Lebens- und Gesellschaftsgestaltung unterschiedlichster Natur, Spree-Vision ist deshalb auch nicht als Verein o.ä. organisiert. Jedoch können und sollten sich einzelne Projekte/Arbeitsgruppen als Verein, Genossenschaft oder Stiftung organisieren und über die Spree-Vision vernetzen. Um möglichst viele Beteiligte in diese Prozesse einzubeziehen, wurde angeregt, eine interaktive T-Liste im Forum zu erarbeiten, um Vor- und Nachteile der einzelnen Organisationsformen gegenüber zu stellen.
Jagor betonte, dass es ausdrücklich gewünscht ist, neue Themengruppen ins Leben zu rufen oder bestehende Aktivitäten mit Hilfe der Spree-Vision-Plattform zu vernetzen. Dieser Aufruf gilt für jeden Mitwirkenden bei Spree-Vision und ermöglicht durch unsere Gemeinschaft fehlende Ressourcen zu fuínden und zu integrieren.

Lebensmittelpunkt: Peter berichtete vom Projekt in Schapow, am 8.12. hat dort eine weitere Besichtigung stattgefunden und genaueres ist in diesem Beitrag enthalten.

Detlef Arndt berichtete von seiner Teilnahme gemeinsam mit Ralf und Gerhard beim Alsfelder Kongress am 09. November: „Das Deutschland-Projekt“, organisiert von Jo Conrad und Michael Vogt. Es waren etwa 340 Menschen vor Ort. 13 Arbeitsgruppen arbeiteten innerhalb von 4-5 Stunden erste Grundlagen und Zielsetzungen zu den unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen aus (von Bildung und Erziehung über Umwelt- und Infrastruktur bis Wissenschaft und Forschung). Im Internet gab und gibt es parallel die Möglichkeit, sich an der Abstimmung zu beteiligen. Ergebnisse stehen im Web als „Alsfelder Beschlüsse“, zwei Videos von der Konferenz und einen Erfahrungsbericht mit Bildern findet Ihr im Forum.
Die Veranstaltung hat bei unseren drei Besuchern starke Eindrücken hinterlassen.
Detlef wird das Projekt zukünftig verstärkt unterstützen. Er hat inzwischen das Forum eingerichtet und begleitet die Arbeit auch als Admin. Daraus ergeben sich gute Kontakte zu den vier Organisatoren.