Spree-Vision
für regionale Wirtschaftskreisläufe
 

 
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Aktionstisch vom 6.11.2012
 
Am 06.11.12 kamen 23 Interessierte in die Brunnenstraße, außerdem 4 geladene Gäste vom Deutschen Polizei Hilfswerk (DPHW).

Peter Merker begrüßte alle Entdecker und kündigte an, dass es nach den Berichten aus den Arbeitskreisen eine Verkostung von regionalen Köstlichkeiten geben wird: Schafskäse, Honig und Maiks selbstgebackene Brote – Produkte, die wir auch in Zukunft innerhalb der Spree-Vision anbieten wollen.
Danach fand der Vortrag des Deutschen Polizei Hilfswerks statt mit anschließender Möglichkeit für Fragen und Diskussion.

Berichte aus den Arbeitskreisen
  • Die Gesundheitsgruppe - nun von Carmen und Heiko geleitet – ist jetzt an den Start gegangen, hat für die Webseite einen ersten Beitrag geschrieben und das nächste Treffen findet nun am 27. 11. 2012 um 19 Uhr statt, genaure Angaben im Kalender.
  • Gerhardt - Lebensberatung – berichtete, dass es im Oktober das 4. Treffen gab. Themen sind weiterhin Ernährung und Heilfasten. Peter Merker berichtete in diesem Zuge von seinem Selbstexperiment: erfolgreich abgeschlossenes Heilfasten über 18 Tage. Er hatte im Verlauf schon bald kein Hungergefühl mehr empfunden, als Nebeneffekt sogar 5-6 Kilo abgenommen und als Resultat allgemeines Wohlbefinden erreicht.
  • Ralf M.- Recht – berichtete vom gut besuchten ersten Treffen zum Positionspapier: Wofür steht die Vereinigung "Spree-Vision"? Für Montag den 12.11.2012 18.00 Uhr ist ein weiterer Termin anberaumt (Brunnenstraße 45). Wie immer sind alle herzlich eingeladen. Der aktuelle Stand wird im Forum veröffentlicht und dort zur Diskussion gestellt.
  • Peter – Selbstversorgung- wies auf den Honig und den Schafskäse hin, der zur Verkostung bereitstand. Der Schafskäse kommt von einem Hof in der Nähe von Wittenberg.
    3 Sorten standen zur Auswahl: Bockshornklee, Paprika-Chili und eine Variante in Salzlake eingelegt (alle sehr köstlich, gerade in Kombination mit Maiks Broten). Bei Interesse würde Peter den Kontakt und ggf. die Verteilung organisieren, gilt auch für den Honig (sehr gut mit Maiks Früchtebrot - Brotbestellung bei Maik unter pilz_backstube@gmx.net
  • Detlef Arndt unterbreitete uns seine Erkenntnisse aus seiner umfangreichen Recherche, welche Gemüseversorgung außer der solidarischen Lebensmittelversorgung noch durch das Umland möglich ist. Es hat mdst. 10 Hofläden in unmittelbarer Nähe von Berlin ausfindig gemacht. Darunter sind 4, die auch tierische Produkte anbieten. 2 Lieferanten, die Biokisten - etwas variabler als die solidarische Landwirtschaft - anbieten (10 verschiedene Varianten, z.B. Kiste für Rohköstler, Kiste für Familien, etc.). Bei zwei Anlaufstellen kann man nach Wahl im Internet bestellen, für 2,-€ Aufpreis bekommt man die Lieferung an die Haustür.
    Detlef hat ein Formular erarbeitet, das auf der Homepage zum Ausfüllen bereitsteht, um unseren Bedarf zu ermitteln. Er wäre bereit, bei Abholung und Verteilung der Produkte mitzuhelfen, um die Versorgungslogistik unserer Mitglieder anzukurbeln.
  • Susanne verwies auf einen sehr empfehlenswerten Trockenfrüchte- und Nussvertrieb in 1A-Bio-Qualität: in Zukunft mehr unter www.oeko-fair.com.
  • Lebensmittelpunkt: Ralf M., Gerhard E. und Peter M. haben gemeinsam den zum Verkauf stehenden Gasthof in Schapow besichtigt.

Detlef Arndt verwies auf den Kongress am 08./09. November in Alsfeld Das Deutschland-Projekt „Aufbruch-gold-rot-schwarz.com", organisiert von Jo Conrad und Michael Voigt. Detlef, Ralf und Gerhard haben mittlerweile daran teilgenommen und uns als Spree-Vision somit auch vertreten. Vielen Dank an euch! Im Internet gibt es parallel die Möglichkeit, sich an der Abstimmung zu beteiligen. Inzwischen gibt es auch die Ergebnisse im Web, zwei Videos von der Konferenz und einen Erfahrungsbericht mit Bildern im Forum.

Anschließend nach der Verkostung gab es nun den hochspannenden Vortrag des Deutschen Polizei Hilfswerks. Spreevision unterstützt die Arbeit des DPHWs und wird eine Arbeitsgruppe "Sicherheit" innerhalb der Spreevision einrichten:

Kerstin Krautz vom DPHW klärte über die derzeitigen Schrumpfungen der Bundeswehr und Polizei auf (Halbierung der Bundeswehr und verstärkter Polizeiabbau in allen Bundesländern). Dabei wurde deutlich gemacht, dass der Schutz sowie die Ordnung und Sicherheit von Leib, Leben und Eigentum für die Bewohner unseres Landes nicht mehr allumfänglich gewährleistet sind.
Sie beschrieb die wirtschaftlichen Strukturen und die Diskrepanzen, die entstehen, wenn der sogenannte öffentliche Dienst waltet. Sie erklärte, warum die Bundesrepublik Deutschland Finanzagentur GmbH und alle Deutschen Gerichte die gleiche Handelsregisternummer führen, welche Bedeutung dem Personalausweis zukommt und warum Eidesstattliche Versicherungen mit sehr hohem Wert in Bilanzen von Banken geführt werden.
Das Interesse des DPHW besteht in erster Linie darin, den Schutz und die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten. Weitblickender ist das DPHW bestrebt, den Menschen unseres Landes ihre Verantwortung bei der Herstellung einer ordentlichen Staatlichkeit bewusst zu machen.

Organisiert ist das DPHW unter dem Dach einer Genossenschaft. Es orientiert sich in seiner Struktur stark an der Freiwilligen Feuerwehr und legt großen Wert darauf, in jedem Fall absolut neutral zu agieren. Rechtlich beruft es sich auf das Strafgesetzbuch, die Notstandsgesetze und das BGB, teilweise auch auf das Grundgesetz, da es in der BRD üblich ist, es als Referenz im Sinne einer Verfassung heranzuziehen.

Das DPHW legt großen Wert auf Eigenverantwortlichkeit. Man bietet eine Struktur, Wissen und Ausbildung an, mit deren Hilfe man in seiner Heimatregion selbständig Gruppen aufbauen und organisieren kann. Diese Gruppen wählen Ihren Gruppenleiter, Zugführer usw. Dieser nimmt bei Bedarf, unterstützt vom DPHW, Kontakt zu den benachbarten Gruppen auf und koordiniert mit diesen die Einsätze. Jedes Mitglied trägt sich in die Einsatzlisten ein, wie es die eigene Verfügbarkeit erlaubt und entscheidet über den Umfang seiner Bereitschaftszeit. Dort, wo derzeit bereits funktionierende Gruppen des DPHW arbeiten, unterstützen sie ihre Mitglieder dabei, die Prüfung und Freigabe von Einsätzen durchzusetzen und so ggf. nicht rechtmäßige Einsätze abzuwenden. Allerdings werden Einsätze erst dann gestartet, wenn in einer Region eine ausreichende Größe erreicht werden kann. Für Berlin wären das etwa 16.000 Mitglieder.

Ziel ist es, deutschlandweit mindestens die gleiche Stärke wie die Polizei zu erreichen. Die Polizisten wissen zur bestehenden Rechtslage sehr genau Bescheid, doch sie haben für sich und meist für eine Familie zu sorgen und können sich eine Einsatzverweigerung nicht leisten. Deshalb bietet das DPHW den Polizisten einen Ausweg, um eventuell nicht rechtmäßige Vorgänge zur Prüfung an den jeweiligen Vorgesetzten zurückzugeben. Das DPHW ist nicht bewaffnet und wird auch keine Auseinandersetzungen führen. Ziel ist passive, besonnene, aber entschlossene Präsenz, welche die Ordnung und Sicherheit von Leib, Leben und Eigentum aller Bewohner gewährleistet oder wiederherstellt. In anderen Fällen, wenn es Unruhen in einer Gegend gibt, wird das Polizeihilfswerk auch direkt der Polizei unterstützende Hilfeleistung anbieten, um Eskalationen und damit verbundene Selbstjustiz zu vermeiden.

Es gibt die Möglichkeit, Vertreter des DPHW für Informationsvorträge einzuladen.

Man kann beim DPHW eine kostenfreie Mitgliedschaft beantragen. Die Uniform, die man mit einer Mitgliedschaft erwirbt, kostet einmalig 99,-€. Alle Fortbildungskurse sind ebenfalls kostenfrei. Außer der Uniform entstehen keine Zahlungsverpflichtungen an das DPHW. Lediglich die Fahrkosten zu Einsätzen oder Lehrgängen sind selbst zu tragen. Eine Vergütung für Einsätze gibt es nicht. Denkbar sind jedoch Streifengänge in Grenzgebieten, Gartenkolonien, Wohngebieten und Betrieben etc., wo eventuelle Spenden für einen Kostenausgleich sorgen können.